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Kultur im Hochsommer – Tipps rund ums Nordbahnviertel

Wie ihr vielleicht schon bemerkt habt, bin ich eine große Freundin von Kunst und Kultur. Daher widme ich mich in der Sommerausgabe diesmal einem Streifzug durch kulturelle Angebote rund um das Nordbahnviertel. Er führt euch ins wunderschöne Odeon-Theater, den Kunstraum im Nestroyhof, in den Prater und an viele weitere Orte, die es zu entdecken gilt. Das Spektrum reicht von Pop über bildende Kunst und Kabarett bishin zu Erinnerungskultur.

10 Tipps für Kultur-Events rund um das Nordbahnviertel

ImPulsTanz im Odeon: Wer schon einmal im Odeon Theater in der Taborstraße war, ist von der Location sicherlich begeistert. Derzeit gastiert dort das ImPulsTanzFestival. Mein Tipp: am 8. un 10. August steht dort “The Goldberg Variations” des belgischen Choreografen Michiel Vandevelde auf dem Programm. Musikalisch interpretiert Philippe Thuriot Bachs “Goldberg Varationen”, die ursprünglich für Klavier komponiert wurden, auf dem Akkordeon. Auf der Bühne widmen sich drei Tänzerinnen und Tänzer der aus den 1980er Jahren stammenden Improvisation des Choreografen Steve Paxton. Weitere Informationen und Tickets gibt es hier.

Open Air am Praterstern: Die beiden Musiker Georg Altziebler und Heike Binder, die unter dem Namen Son Of The Velvet Rat bekannt sind, stellen am 10. August bei einem Open Air-Konzert am Praterstern ihr neues Album “Solitary Company” vor. Der Track “When the lights go out” macht bereits Lust auf das Konzert:

Zirkuskunst auf der Kaiserwiese: Zwei Zirkuskünstler an einem Abend kann man am 12. August erleben: “Telephone Terror” nennt sich das Zirkuskabarett von Bernhard Bernhard, der zeigt, was sich am anderen Ende der Leitung abspielt, während man in der Warteschleife hängt. In “Gern geschehen” von Lukas Wiesner wird jongliert, dazu werden Messer geworfen und mit Wiener Schmäh Akrobatiktricks vorgeführt. Infos gibt es hier.

Musik in der Superbude: Wer das neue Hotel “Superbude” am Prater noch nicht kennt, hat am 12. August im Rahmen eines Konzerts die Möglichkeit, die Location kennenzulernen. Über die Musik von Naux & Hallah heißt es: “Gemeinsam erschaffen sie verträumte Musik, die zum Innehalten und Ankommen animiert.” Los geht es um 20 Uhr in der Perspektivstraße 8.

Starmania live in der Freudenau: Wer weiß noch, wer die aktuelle Folge von Starmania gewonnen hat? Für alle, die im ORF mitgefiebert haben, als Anna Buchegger, Vanessa Dulhofer und Fred Owusu um die Wette gesungen haben, ist an gleich zwei Abenden in der Galopprennbahn Freudenau richtig, wo am 13. und 14. August alle Finalisten live auftreten. Das ist übrigens das Sieger-Lied:

Musik am Karmelitermarkt: Jazz am Vormittag gibt es am 20. August bei der siebenteiligen Konzertreihe “Musikmarkt” am Karmelitermarkt, wo der Trompetist Eddie Salmen auftritt. Infos zur Veranstaltung gibt es hier.

Erinnerungskultur mit Fokus auf Zirkuskunst bietet das Projekt “Memory”, das das Thema Zirkus im Nationalsozialismus in einer Ausstellung auf dem SchloRgelände in Wien-Simmering aufgreift. Eröffnet wird die Schau am 22. August, drumherhum finden Performances rund um den Prater statt. Darin setzen sich zeitgenössische Wiener Künstler*innen mit Biografien von in der NS-Zeit verfolgten Künstler*innen auseinander. Weitere Infos findet ihr hier.

Kabarett im Prater: Viktor Gernot hat im Prater ja seine eigene Freiluftbühne etabliert. Am 25. August ist dort Roland Düringer zu Gast. Was genau der Kabarettist unter dem Titel “Freier Lauf” plant, ist noch nicht bekannt. Infos und Tickets hier.

Kunst im Nestroyhof: Den ganzen Sommer über könnt ihr die Ausstellung “Happy Isolation” der Künstlerin Evelyn Grill im Kunstraum Nestroyhof besuchen, die bevorzugt mit der Technik des experimentellen Siebdrucks arbeitet. Hier gibt es weitere Infos.

Erinnerungskultur II: Gegenüber dem Gebäude Nordwestbahnstraße 11 hat das Kollektiv Tracing Spaces eine eine großräumige Freiluft-Installation realisiert, in der Spuren zweier historischer Ereignisse zeitlich verdichtet an ihren Originalschauplätzen rekonstruiert werden: Auf Basis des Grundriss-Plans der NS Propaganda-Ausstellung „Der ewige Jude“ (1938) werden dessen Einbauten in die nicht mehr existente Bahnhofshalle analog zu „Ausgrabungen“ im Maßstab 1:1 am Boden nachgezeichnet und als Erinnerungsmal „freigelegt“. Gleichzeitig wird mit Verweis auf die Dreharbeiten des Films „Stadt ohne Juden“ (1924) ein Kameraset und Zugwaggon in abstrahierter Form nachgebaut. Weitere Infos hier.

Ich wünsche euch noch einen schönen Sommer und freue mich, wenn ihr den Podcast weiterempfehlt!

Eure Sonja

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