Das FranZ feiert 5. Geburtstag!
Das FranZ! in der Bruno-Marek-Allee feiert seinen 5. Geburtstag. Grund genug, einen Blick hinter die Kulissen des katholischen Begegnungszentrums zu werfen! In der neuen Folge von Nord.Post begrüße ich drei Gäste: Anna Asteriadis (Pastoralassistentin und Leiterin des FranZ), Pfarrer Franz Herz und Johannes Dressel (ehrenamtlicher Mitarbeiter) Einblicke in die Entstehung, das Konzept und die vielfältigen Aktivitäten des FranZ.


Wer sind all die Menschen, die sich dazu entschieden haben, am Wiener Nordbahnhof zu wohnen und zu arbeiten? Was steckt hinter den Ideen für Baugruppen, alternative Lokale und Initiativen zur Belebung des Viertels?
In jeder Folge hörst du einen Menschen, der im Stadtentwicklungsgebiet Nordbahnhof lebt oder arbeitet oder das Viertel im Rahmen einer Initative belebt.
In dieser Episode sprechen Sonja Harter und Bernhard Odehnal von “Zwischenbrücken” über die aktuellen Herausforderungen und Entwicklungen im Nordbahnviertel. Zunächst gibt es einen Rückblick auf unsere erste Live-Veranstaltung und die Diskussion über den Leerstand in der Erdgeschosszone. Ein weiteres Thema der Unterhaltung ist die Linienführung der Straßenbahnlinie 12. Wir erörtern, warum die derzeitige Planung als unzureichend angesehen wird und welche Alternativen möglich wären, um eine bessere Anbindung des Nordbahnviertels zu gewährleisten.
Ein zentrales Thema ist zudem die Neubebauung im Viertel, insbesondere der neue Wohnturm an der Nordbahnstraße. Wir sprechen auch über den Wasserturm und dessen Entwicklung sowie die geplante Gastronomie im Inneren. In diesem Kontext kommen wir auch auf die anstehenden Veränderungen im Nordwestbahnhof zu sprechen. Während dieser Bereich zunehmend abgeräumt wird, bleibt die Frage offen, welche kulturellen Möglichkeiten in diesem neuen Raum entstehen werden. Besonders interessant ist die Diskussion über die zukünftige Nutzung der alten Hallen, die möglicherweise einer besseren Integration und kulturellen Nutzung bedürfen.
Bernhards Kommentar zum 12er auf “Zwischenbrücken“
Erwähnte Folgen:
Nord.Post #18 – “Fischgeschichte(n) am Nordwestbahnhof”Nord.Post #19 – Zu Gast im brut Wien am NordwestbahnhofNord.Post #34 – “Mischung: Possible!” – Einblicke ins Forschungsprojekt am Nordbahnhof

Das FranZ feiert seinen 5. Geburtstag!
Hier findet ihr einen Überblick über die Themen der aktuellen Folge:
Fünfter Geburtstag – Feiern von 18. bis 23. Februar
- Die Feierlichkeiten umfassen u.a. einen Jazz-Brunch, ein Familienkino, ein Kirchenkabarett und eine Spaghetti-Messe. Alle Infos hier.
Entstehung und Entwicklung
- Das FranZ entstand aus dem Bedürfnis der Pfarre nach einem Ort der Begegnung im Nordbahnviertel. Die Pfarre war bereits vor der Eröffnung des FranZ im Grätzl aktiv.
- Nach einer Phase ohne festen Standort wurde das FranZ 2020 als physischer Raum Wirklichkeit.
- Konzept des FranZ: Das Franz ist ein Ort der “Begegnung, des Staunens und des Feierns”.
- Schwerpunkte sind: “den Glauben zu feiern, Gemeinschaft zu bilden und Begegnung zu ermöglichen, Nächstenliebe zu leben und eben Lebens- und Glaubensfragen nachzugehen.”
- Die Aktivitäten sind vielfältig und auf verschiedene Zielgruppen ausgerichtet, mit einem besonderen Fokus auf Familien.
- Es gibt verschiedene Kategorien wie “Franz staunt, Franz feiert, Franz spielt, Franz denkt, Franz zeigt”.
Aktivitäten und Angebote
- Babygrätzltreff, Kinderphilosophie, Martinsumzug, Adventkranzbinden, Nikolausfeiern.
- “Spaghetti-Messe”: Ein Gottesdienst mit anschließendem gemeinsamen Spaghetti-Essen, besonders beliebt bei Familien.
- Soziale Angebote: Kostenlose Rechtsberatung, Wärmestube (in Kooperation mit anderen Anbietern im Viertel), Sprachcafé.
- Veranstaltungsreihe zu aktuellen Themen (3G: Gutes Wirtschaften, globale Perspektiven, gemeinwohlorientiertes Leben) mit eingeladenen Experten. (“Wir haben dieses Jahr eben eine Dreier-Serie von Abenden, wo wir auch in einem Interview-Format Menschen einladen, die uns etwas zur Zeit fragen, erzählen können.”)
- Kulturelle Angebote: Lesungen (in Kooperation mit Nachbarn), offene Bühne für Menschen aus dem Viertel.
- Flexibilität und Kreativität bei der Programmgestaltung (“Wir sind am Lernen, Experimentieren und Suchen.”)
Räumlichkeiten
- Das Franz ist ein ebenerdiges Geschäftslokal in der Bruno-Marek-Allee mit einer einladenden, oft offenen Eingangstür.
- Der Raum ist flexibel gestaltet mit mobilen Wänden und Möbeln, die verschiedene Nutzungen ermöglichen (Besprechungen, Essen, Gottesdienste, Veranstaltungen).
Beziehung zur Kirche
- Das Franz ist ein Versuch, Kirche an neuen Orten und auf neue Weise erfahrbar zu machen.
- Es soll einen niederschwelligen Zugang zur Kirche ermöglichen.
- Es wird versucht, traditionelle christliche Werte in die heutige Zeit zu übersetzen.
- Das FranZ versteht sich als Brückenbauer und Ort für alle Menschen.
Kooperationen
- Zusammenarbeit mit anderen Akteuren im Grätzl (Bäckereien, Geschäften, Caritas).
- Einbindung von Bewohnern in die Programmgestaltung.
Ausblick
- Die Veranstaltungsreihe zu den 3Gs wird fortgesetzt.
- Geplant sind Angebote zum Weltfrauentag und zur Langen Nacht der Kirchen.
- Es werden weitere kreative Formate entwickelt, um einen Zugang zu biblischen Geschichten zu schaffen.
Wichtige Zitate
- Anna Asteriadis: “Das FranZ ist ein Ort zum Begegnen, zum Staunen und zum Feiern.”
- Johannes Dressel: “Wir sind am Lernen, Experimentieren und Suchen.”
- Pfarrer Franz Herz: “Wir versuchen halt einfach, Kirche auch anders erfahrbar und damit auch deutlich zu machen: Wir sind ja nicht irgendwie Außerirdische, sondern wir leben genauso in dieser Welt…”Hier können Unterstützer*innen den Podcast bereits jetzt anhören:
Kennst du schon das Nordbahnviertel FAQ ?
